Sozialpraktikum

Ein wichtiger Baustein des sozialen Lernens ist das Sozialpraktikum in Klassenstufe 9. Damit wird ein neuer Weg des Lernens beschritten: Die Schüler*innen besuchen Einrichtungen mit diakonisch-karitativen und sozialen Aufgabenfeldern und machen sich dadurch vertraut mit der Situation der betroffenen Menschen sowie mit den Aufgaben und Arbeitsweisen der Mitarbeiter*innen. Durch den Kontakt und die Arbeit mit Menschen „am Rande der Gesellschaft“ gehen die Schüler*innen neue Wege des praktischen und emotionalen Lernens und erhalten so Einblicke und Erfahrungen in Lebensbereiche außerhalb des eigenen und des schulischen Umfelds.

Das Sozialpraktikum findet an den Sondertagen des jeweiligen Schuljahres statt und hat einen Umfang von maximal 12 Stunden. Die Schüler*innen werden im Religions- und Ethikunterricht auf das Praktikum vorbereitet. So werden anthropologische Fragestellungen, ethische Aspekte und rechtliche Voraussetzungen geklärt. Nach dem Praktikum werden die Erfahrungen im entsprechenden Fachunterricht besprochen und reflektiert. Über ihre Erfahrungen und Erlebnisse verfassen die Schüler*innen einen Bericht, der die zweite Klassenarbeit in den Fächern Religion und Ethik ersetzt.

Unsere Schüler*innen sind dazu angehalten, sich selbstständig einen Praktikumsplatz zu suchen. Nach persönlichem Interesse kann dieser aus den folgenden Bereichen gewählt werden:

  • Alten- und Pflegeheime 

  • mobile Sozial- und Hilfsdienste 

  • (integrative) Kindergärten 

  • Kindertagestätten und Kinderheime 

  • Sonder- und Förderschulen 

  • Jugendhilfeeinrichtungen 

  • Einrichtungen der Behindertenhilfe 

  • Einrichtungen der Obdachlosenbetreuung 

  • Projekte, die sich um Arme und Bedürftige kümmern